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Dodge Challenger

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Dodge Challenger

Den Namen Challenger hat der Dodge 1958, als den Namen für die limitierte Serie des Dodge Coronet (Silver Challenger) eingeführt. Dieses Modell wurde lediglich in zwei Jahrgängen gebaut, ausschließlich in silberner Farbe, dann hat man die Produktion eingestellt. Einzelne Literaturen registrieren es als erste Generation, aber es war eher nur eine Ausstattungsstufe.

 

1959 Dodge Silver Challenger

 

Erste Generation (1969-74

Der Challenger wurde in der damaligen Presse ziemlich anzweifelnd aufgenommen, aber er hat dem Publikum sehr gut gefallen, was auch an den Verkaufszahlen zu sehen war.

Diesen Typ wollte der Chrysler im Segment der für die Güte vom Mercury Cougar und Pontiac Firebird garantierten, besser ausgestatteten Sportwagen (luxury pony car) in Rennen einsetzen,

während das Schwestermodell, der Plymouth Barracuda als unmittelbare Konkurrenz für den Mustang gedacht war. Eines der Geheimnisse des Erfolgs war die Mannigfaltigkeit der Optionen, die mit heutigem Auge fast unglaublich erscheinen.  

 

1970 Dodge Challenger R/T 426 HEMI

 

Die Ausführung R/T (road/track) war zum Beispiel nur mit den 380-er (5,2l), und mit größeren Motoren zu bestellen, und hat solche Kleinigkeiten enthalten, wie den Drehzahlmesser mit dem Skalenendwert 8000. Die Version T/A (Trans/Am) war zum Beispiel wirklich zu Rennen geboren (wie überraschend: sie ging 1970 in der Trans Am-Serie an den Start).  Der Motor saugte die Luft über drei Holley Zwillingsvergaser, und damit der Arme nicht einmal zufällig von Atemnot gequält wird, hat man auf die aus Glasfaser gebaute Motorhaube einen koffergroßen Lufteinlauf angeschlossen. Nachdem diese Luft geholfen hat, aus dem Benzin nicht wenig PS herzustellen, hat es durch ein wenig Widerstand leistendes doppeltes Auspuffsystem vor den Hinterrädern, an sog. Megaphone Endstücken das Fahrzeug verlassen, begleitet von einem der Musik ähnlichen Schall.

 

1970 Dodge Challenger T/A

 

Der vielleicht denkwürdigste Einsatz der Type war 1971 im Road Movie Vanishing Point, in dem Kowalski einen 71er R/T durch die Staaten treibt.

 

1970 Dodge Challenger R/T „Vanishing Point“

 

Nach dem Erfolg des ersten Jahres sind die Verkäufe stark zurückgefallen, der Grund dafür war, dass er zu einer Zeit geboren war, wo die Kategorie pony carschon in Rückgang geraten war, und so kamen dem klassischen Chally lediglich fünf Modelljahre zu. Nach Meinung von Sachkundigen kann das Jahr 1970 als das beste angesehen werden. Darüber kann man sich   auch schon deshalb nicht wundern, weil ´70 der PS-Krieg zwischen den drei großen Herstellern noch tobte, so konnte man auch zum Chally siebenerlei Motoren bestellen. An der Spitze des Angebotes stand der gleiche 426-er Hemi, der damals einer der stärksten Personenkraftwagenmotoren der Welt war. ’71 hat man die Leistung der Motoren bereits verringert, und ab ’72 die ernsthaftesten Motoren nacheinander aus dem Verkehr gezogen:   1974 konnte man nur noch aus zwei V8-er wählen (5.2 und 5.9 l) mit maximal 245 PS, dann wurde der Typ ohne Nachfolge eingestellt.

Zweite Generation (1978-83)

Es wurde noch ein wenig geänderter Mitsubishi Galant Challenger benannt, aber lassen wir lieber dieses Kapitel!

Dritte Generation (2008-)

Die neue Muscle Car-Ära brachte hingegen die lang ersehnte Auferstehung. Der Dodge warf den mit einer dem Original sehr ähnlichen Karosserie bekleideten Chally auf den Markt, in welchem an der Größe und Leistung der Motoren niemand etwas aussetzen konnte.

 

2008 Dodge Challenger SRT

Ára: €-tól | Közzétéve: 2017-11-27 | Kategória: Dream cars